Die Darstellung auf dieser Seite erfolgt ohne Gewähr und basiert auf einer Wiedergabe der Examensteilnehmer!! 

 

 

Sind Sie als nächstes mit der Staatsprüfung dran oder haben Sie im jetzigen Termin teilgenommen und bereiten sich auf die mündliche Prüfung vor ? 

 

In jedem Fall haben wir auch für Sie das geeignete Kursangebot in Form eines 5-Monats-Trimmkurses oder einer Einzelbetreuung oder auch eines Crashkurses. Informieren Sie sich über unser Kursangebot und vergleichen Sie auch unten. Der gesamte Klausurstoff wurde in den Kursen behandelt. 

 

 

Examen Februar 2019:

 

 

Klausur ZR 1:

 

Eine Klausur aus dem Bereich Deliktsrecht.

 

Im 1. Teil ging es um das Bestehen einer GbR, die Haftungsprivilegierung des § 708 und dessen Anwendbarkeit im Straßenverkehr, die Wirksamkeit und den Umfang des vertraglichen Haftungsausschlusses und die Grds. der gestörten Gesamtschuld. Aufhänger war ein Unfall im Straßenverkehr.

Diese Themen wurden behandelt im Kurs Deliktsrecht Fall 12 und GoA/Regress Fall 2. Ebenso sind die Themen Inhalt des Trimmkurses, als auch der Crashkurse.

 

Im 2. Teil ging es um Ansprüche gegen den anderen Unfallverursacher. Geltend gemacht wurden mehrere Schadensposten, wie Reparaturkosten, Nutzungsausfall, merkantiler Minderwert und Gutachterkosten.

Inhaltlich ging es um Schadensrecht. Die Themen des Haftungsschadens und der sonstigen Schadenspositionen wurden im Kursabschnitt Deliktsrecht Fall 4, 10 und 11 behandelt.

 

Im 3. Teil ging es um die Schädigung der Leibesfrucht als Verletzung eines Menschen und die Schmerzensgeldfähigkeit nach Sinn und Zweck des Schmerzensgeldes. Thematik wurde behandelt in Fall 1 Deliktsrecht.  Die Thematik der straßenverkehrsrechtlichen Haftungsgrundlagen, die in allen Teilen relevant wurden, war Gegenstand des Falles 9 Deliktsrecht.

 

Es war somit eine Examensklausur zusammen gesetzt aus den Fällen 1, 4, 9-12 Deliktsrecht Alpmann Schmidt.

 

Ein Volltreffer. 

 

Klausur ZR 2:

 

Eine Klausur aus dem Bereich Schuldrecht AT, bestehend aus 2 Teilen. 

Im 1. Teil ging es die Abgrenzung Schadensersatz statt/neben der Leistung nach den verschiedenen Schadenstheorien, die Möglichkeit der Exkulpation/Anknüpfung der Exkulpation und insbesondere um die Frage welche Sekundärrechte dem Dritten beim Vertrag zugunsten Dritter i.S.d § 328 BGB zustehen, also auch SchE statt der Leistung und Rücktritt, weil sie das Vertragsverhältnis zwischen V und K betreffen.

Der Vertrag zugunsten Dritter wird im Kurs Schuldrecht AT Fall 7 behandelt, die restliche Problematik in mehreren Fällen sowohl im Schuldrecht AT, als auch im BT, erstmals und ausführlich in Fall 3 Schuldrecht AT.

 

Im 2. Teil ging es um einen Forderungskauf, § 453 BGB.

Inhaltlich ging es um die Fehleridentität der Anfechtungsgründe und das Durchschlagen auf den abstrakten Zessionsvertrag, die gesamtschuldnerische Haftung der A und B, den Erlassvertrag bei der Gesamtschuld, § 423 BGB und dessen Wirkung (Gesamtwirkung, beschränkte Einzelwirkung, Einzelwirkung). Es ging also hier darum, nicht ganz so gängige juristische Materie anhand des Gesetzes zu lösen.    

 

Klausur ZR 3:

Eine Klausur aus dem Bereich Gesellschaftsrecht.

Im ersten Teil es um die Haftung nach § 128 HGB und die Frage worauf § 128 HGB gerichtet ist (Haftungstheorie/Erfüllungstheorie). Behandelt wurde diese Thematik in Fall 6 Gesellschaftsrecht.

Im zweiten Teil ging es um § 129 HGB. Vollstreckbarkeit des Urteil und Einreden des Gesellschafters.  Auch hierzu wurde in verschiedenen Fällen im Gesellschaftsrecht Stellung genommen.

Im dritten Teil ging es um § 110 HGB. Wurde im Kurs in Fall 1 behandelt.  

 

 

Klausur ÖR 1:

Eine baurechtliche Klausur mit Drittbeteiligung.

Der Bearbeitervermerk enthielt den Hinweis, dass nur auf die Vorschriften des BauGB, der HBO und der BauNVO einzugehen ist. Beiladung Dritter war nicht zu prüfen. § 65 HBO ist anwendbar und es war davon auszugehen, dass das Vorhaben genehmigungsbedürftig ist.

 

 

Klausur ÖR 2:

Eine Klausur aus dem Bereich Staatsrecht/Europarecht betreffend den Hambacher Forst.

 

Strafrecht

Die Strafrechtsklausur im Februartermin beruhte auf der Entscheidung des AG Köln Urteil vom 10.08.2012 (526 Ds 395/12).

Der Schwerpunkt des ersten Teils der Klausur lag in der sauberen Subsumtion unter die Tatbestandsmerkmale des Diebstahls gem. § 242. Insbesondere war hier im Rahmen der Fremdheit der Sache mit dem Sachverhalt zu arbeiten und anhand der vorgegebenen Angaben zu differenzieren, ob die Schlösser noch fremd waren. Weiterhin ging es im ersten Tatkomplex um Abgrenzungsfragen zwischen § 25 II und § 27 StGB. Ferner waren Anschlussdelikte zu prüfen. Mit den Fällen Strafrecht-AT 8 und 10 sowie den Fällen 1 bis 3 aus den Vermögensdelikten, sowie den im Unterricht besprochenen Exkursen war man ideal auf diesen Teil der Klausur vorbereitet.

Im zweiten Teil der Klausur ging es ebenfalls zunächst um die §§ 242-244 StGB. Weiterhin ging es um die saubere Prüfung der §§ 249, 250 StGB und um das Problem der sukzessiven Mittäterschaft und um die Abgrenzung zu 252. Auch diese Problematiken wurden im Rahmen der Vermögensdelikte umfassend besprochen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Klausur keine Probleme aufwies, die nicht im Kursprogramm besprochen wurden.